Bekämpfung der Herkulesstaude (Riesen-Bärenklau)

Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum). Foto: Kerstin Wittjen, Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.
Die Herkulesstaude breitet sich auch in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren stark aus. Aufgrund ihrer Gefährdung für den Menschen wird in bestimmten Bereichen bereits eine Bekämpfung durchgeführt. Dabei ist der gezielte Einsatz effektiver Methoden über mehrere Jahre notwendig.
Der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftkammer Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit einigen Kommunen, Kreisen und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW die Erfahrungen der letzten Jahre zusammengestellt. Diese finden Sie hier:
- Informationen
zur Bekämpfung der Herkulesstaude (März 2010)
750 KB - Präsentation: Effektive Bekämpfungsmaßnahmen der Herkulesstaude (Januar 2011)
3.600 KB
In der Präsentation werden anhand von Fotos die Bekämpfungsmöglichkeiten dargestellt und auf häufige Fehler bei der Bekämpfung hingewiesen.
Allgemeinverfügung für das Straßenbegleitgrün
Seit 2006 gibt es die „Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Herkulesstaude im Straßenbegleitgrün“ Danach darf die Herkulesstaude unter bestimmten Umständen im Straßenbegleitgrün auch mit Herbiziden bekämpft werden. Die Allgemeinverfügung ist nun von 2011 bis 2015 verlängert und um die Bekämpfung der Staudenknöterich-Arten ergänzt, sofern dies aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendig ist.
Die Allgemeinverfügung ist gerichtet an den Landesbetrieb Straßenbau NRW mit seinen Meistereien und die Träger der Straßenbaulast im kommunalen Bereich.
- Allgemeinverfügung für das Straßenbegleitgrün (2006-2010)
11 KB - Allgemeinverfügung für das Straßenbegleitgrün (2011-2015)
11 KB
Weiterführende Informationen zur Herkulesstaude
- www.giant-alien.dk/manual.html
Umfassende Informationen über die Herkulesstaude im Rahmen eines EU-Projektes - Informationen im Floraweb zu Heracleum mantegazzianum
- Herkulesstaude - gefährliche Schönheit am Wegesrand
400 KB
Ein Infoblatt vom Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.