Tränkwasseruntersuchung 2010

Auch in diesem Jahr bietet die LUFA NRW den Landwirten die Möglichkeit, ihr Tränkwasser zu einem günstigen Preis untersuchen zu lassen.

Mangelhaftes Tränkwasser beeinträchtigt die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Tiere. Für die schlechte Tränkwasserqualität gibt es verschiedene Ursachen. Durch Eindringen von Oberflächenwasser, verunreinigten Leitungssystemen oder einen zu flachen Brunnen steigt die Keimzahl im Wasser unter Umständen stark an. Hier hilft nur eine Desinfektion, entweder einmalig oder kontinuierlich. Bei der kontinuierlichen Desinfektion des Tränkwassers hat sich unter anderem Chlordioxid bewährt.

Eisen ist in vielen Grundwässern in hoher Konzentration vorhanden. Die Eisenkonzentration sollte im Tränkwasser kleiner als 3 Milligramm je Liter sein. Das Wasser hat aber auch schon unterhalb dieses Wertes einen metallischen Geschmack, was zur verminderten Aufnahme von Wasser und Futter führen kann. Außerdem können sich auch Rohrleitungen und Tränken durch ausfallende Eisenverbindungen zusetzen. Eine Enteisenung ist in solchen Fällen unumgänglich.

Ein weiterer wichtiger Parameter ist der pH-Wert. Dieser sollte größer als 5 sein. Abhängig ist dieser von der Art des Bodens und der grundwasserführenden Schicht. Bei leichten Böden (z.B. Sand) ist er tendenziell niedrig. Saures Wasser ist in der Lage Rohre aus Kupfer anzugreifen. Dies führt nicht nur zu Lochfraß, sondern auch zu einem erhöhten Kupferwert im Wasser.

Die Probenahme

Wenn Sie die Probenahme selbst durchführen, sollten Sie folgendes beachten:

Die Wasserprobe sollte aus oder hinter dem Vorratsbehälter entnommen werden. Der Vorratsbehälter kann die Qualität des Wassers entscheidend verändern und sollte deshalb bei der Untersuchung mit erfasst werden.

Tränkwasser Aktionspaket (gültig bis 30. April):

für 43,70€ (ohne Probenahme, inkl. Mwst.). Sie können die Probenahme auch von einem sachkundigen Probenehmer der LUFA NRW durchführen lassen. Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

LUFA-Hotline: 0251/2376-595

Christian Terhorst, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen